Das Buch zum Workshop


Ich arbeite gerade an meinem Buch zum Thema "Das Karateprinzip - der Weg sein (Berufs-)Leben zu meistern" (Arbeitstitel). Auf dieser Seite stelle ich dir immer wieder neue Kapitel vor und lasse dich am Entstehungsprozess teilnehmen. Wenn dich spezielle Themen interessieren, so schick mir eine Nachricht, vielleicht können wir dann ein weiteres Kapitel draus machen. Die Texte sind noch nicht redigiert und können noch Fehler enthalten.  

 Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis:

 

·     Was hat der Begründer des modernen Karate mit deiner privaten und beruflichen Zufriedenheit zu tun?

·     Ankommen – der kleine Turbo für den (Berufs-)Alltag

·     Atem schenkt Energie

·     Ki – das Kraftwerk in dir

·     Der Stress mit dem Betriebssystem – der Blick in unser Reptiliengehirn

·     Anspannung und Entspannung – warum für einen optimalen (Berufs-)Alltag noch eine dritte Komponente erforderlich ist

·     Wie durch Leere Kreativität entsteht

·     Loslassen – wie wir mit weniger Energieaufwand schneller vorankommen

·     Achtsamkeit – der Schlüssel um deine Routinen aufzudecken

·     Wie du Energieräuber enttarnst und neue Energiequellen erschließt

·     Warum Selbstbewusstsein mehr ist als „eine große Klappe haben“

 

u.v.m.

Projektionen

 

Wer kennt das nicht auch. Man ist genervt im Berufsalltag, findet Kollegen ätzend und den Chef blöde. Alle geht einem auf die Nerven! „Der Maier aus dem Controlling bringt mich noch um meinen Verstand und Dr. Holzapfel  hat von nichts eine Ahnung, aber davon viel“. Die anderen sind schuld an meinem Dilemma, schuld, dass es mir so schlecht geht, so das Mantra, das einem am Jammern hält. Die erste Frage, die man sich in solch einer Situation stellen und sich auch ehrlich beantworten sollte lautet: Ist es wirklich so? Oder ärgere ich mich aus einem anderen Grund, der vielleicht bei mir selbst liegt. Kay Pollak, der Regisseur von „Wie im Himmel“ und Erfolgsautor von „Für die Freude entscheiden“ bringt es auf den Punkt: „Wir sehen oft die Schuld für etwas bei den anderen, um es bei uns selbst nicht sehen zu müssen. Das nennt man eine Projektion. In dem wir die Schuld anderen geben, gehen wir eigenen Problemen aus dem Weg und vermeiden so das unangenehme Gefühl der Unzulänglichkeit. Wir werden dadurch aber zu Opfern der anderer, weil wir damit selbst der Handlungsfähigkeit beraubt haben.

 

Man ärgert sich aus einem anderen Grund als man glaubt. Das Problem ist nur äußerst selten irgendwo da draußen! Aber das Gute ist, wenn du deine Projektion(en) erkennst, hast du auch die Möglichkeit dein Verhalten zu ändern.

 

Gerade Berufstätige, die schon viele Jahre einen Job machen, der ihnen eigentlich gar keine Freude bereitet, sind sehr anfällig für Projektionen. Der Versuch eine Unzufriedenheit zu vertuschen führt zu noch größerer Unzufriedenheit und die äußert sich in Projektionen. Man will die Verantwortung für sein Leben nicht übernehmen, lieber sich zum Opfer der Umstände machen! Ein Kreislauf, der sich immer schneller und heftiger dreht, denn Projektionen sind immer von negativen Gefühlen begleitet. Ich habe etwas nicht in meiner Hand, sondern bin stets nur das Opfer!

 

Der erste Schritt ist also... mehr im Buch

Ki - das Kraftwerk in dir

 

Die Definition das Ki (Qi im Chinesischen, Ki im Japanischen) ist schnell gegoogelt, doch was ist dies Lebensenergie Ki überhaupt, wie fühlt es sich an, wenn dieses Kraft in uns aktiviert ist und wie kann sie dir helfen deinen Alltag besser zu meistern?

 

Ki ist das Symbol für „Vitalität“, „Kraft“ und „Stärke“ und wurde auch im Zusammenhang mit Wille, Absicht und Essenz verwendet.

Mit Ki ist nicht die körperliche Kraft gemeint, sondern eine innere Kraft, die aus der Konzentration und Zentriertheit, aus der stabilen Mitte erwächst. Man sagt die Lebensenergie kommt aus dem Bauch heraus (Hara) und in der Tat kann ein Karateka seine Energie um ein vielfaches steigern, wenn er nicht nur einen Schlag mit Muskelkraft ausführt, sondern seine Kraft aus der Mitte, dem Lebenszentrum schöpfen. Das Hara liegt ungefähr 4 cm unterhalb vom Bauchnabel und wird als „Quelle des Lebens“ bezeichnet.

 

Ki hat viele Bedeutungen, da sie wie die Seele nicht begreifbar ist und dennoch in uns Menschen wirkt. Ki  bedeutet Energie, Atem oder Fluidum, kann aber wörtlich übersetzt auch Luft, Gas (in der Chemie / Physik), Dampf, Hauch, Äther sowie Temperament, Kraft oder Atmosphäre bedeuten.  

 

Es ist letztendlich das Zusammenspiel vieler Einflussfaktoren. Haben wir keine Luft, so sterben wir innerhalb weniger Minuten, fließen unsere Körpersäfte nicht mehr, wird unser Körper vergiftet, ist unser Wille gebrochen so versiegt unsere Kraft und unser Temperament.

 

Ist aber unser System im Gleichgewicht... mehr im Buch